Hier bin ich wider. =)
Dieses Wochenende war mein erstes freie Wochenende und es war das erste ohne meine neue Familie. Am Freitag machte ich mich auf den Weg nach North Andover, zu meiner Au Pair Freundin Tina. Ich freute mich riesig doch zuerst musste ich mich während 1 ½ Stunden durch das Verkehrskaos kämpfen, vier Spuren und mehr werden bei Nacht einfach unübersichtlich und gewisse Menschen nehmen einfach keine rücksicht – es war eine supermühsame fart, verbunden mit Bremsen, anfahren, hupen und Fluchen ;) oops! Das ich nur nach dieser kurzen Zeit auf Englisch fluche, das hätte ich nicht gedacht ;)
Endlich hatte ich Tinas Haus erreicht und wir gingen zusammen essen und machten einen Kino abend. Besonders wenn ich Filme schaue, merke ich doch, wie ich im Englisch besser werde, denn mitlerweilen verstehe ich praktisch alles und die lästigen Untertitel kann ich auch weglassen.
Tina lebt in einer ganz tollen und herzlichen Familie. Am Samstag morgen durfte ich ihr dabei helfen, die Kinder zu hüten. Sie schaut zu einem fünf jährigen Jungen und zu Zwillingen – Beides Mädchen und beide (ist ja logisch ;) ) zwei Jahre jung. Für mich war es spannend einmal mit anderen Kindern etwas zu machen und gleichzeitig merkte ich, wie sehr mir „meine“ Familie in Laconia doch schon ans Herz gewachsen ist… Sie fehlten mir irgendwie richtig!
Tina und ich gingen dann am Mittag nach Boston, einer wundervollen Stadt. Ein mix aus London und New York. Hochhäuser und Alte schöne Gassen waren eben so bezaubernd wie der Hafen. Mir gefällt diese Stadt sehr gut. Ich mag die schönen Marktplätze, die kleinen Gassen und all die Bäume, die alten Gebäude, den Hafen mit den Segelschiffen und die Hochhäuser, welche mich irgendwie an New York erinnerten… An diesem Tag bin ich zum ersten mal in einer alten U-Bahn gefahren und ich lernte ein Au Pair kennen, das auch aus der Schweiz kommt. Es war komisch, wiedereinmal Schweizerdeutsch zu sprechen… Denn mitlerweilen liegt mir Englisch und Deutsch besser. =)
Am Abend schauten wir wider einen Film zusammen und am Sonntag machten wir noch eine Shoppingtour in North Andover. Es war schön, wieder einmal eine ganz gute Freundin zu sehen und es tat gut wieder einmal eine richtige Stadt zu besuchen ;) Ich hatte in diesen 3 Tagen wieder unendlich viel erlebt und kennen gelernt und ich habe festgestellt, wie wichtig meine Gastfamilie für mich doch geworden ist, wie sehr ich jedes einzelne Mitlglied dieser wunderbaren und einzigartigen Familie ins Herz geschlossen habe. So war eis einfach wunderbar als am Sonntag aben plötzlich meine Apartmenttür aufging und die Kinder hereinstürmten und mich ganz doll umarmten….
Ich mag diese Arbeit immernoch sehr und kann mir gar nicht mehr vorstellen dass das irgendwann mal vorbei sein wird.
- Was natürlich nicht heisst, dass ich nicht auch sachen aus der Schweiz vermisse und das mir nicht auch unendlich viele Menschen aus der Schweiz fehlen! – Ich denke oft an euch!
Mir geht’s gut =)
Alles Liebe aus den USA
Linda
Montag, 9. November 2009
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