Uff, es ist ja schon eine ganze Weile her, seit ich meinen letzten Eintrag geschrieben habe.
Die Tage vergehen hier wie im Flug, der November geht zu Ende, es wird zunehmend kälter, die Luft wird trockener und die Bäume haben ihre goldene Pracht verloren dafür leuchten nun überall Lichterketten, die Einkaufshäuser sind voller Weihnachtssachen und es ist schwierig einen Radiosender zu finden, der nicht nonstop Weihnachtslieder bringt =)
Auch diesen Monat habe ich unglaublich viel erlebt. Es waren viele kleine Abendteuer und ich merke, wie mir alles immer wie besser gelingt. Die Kinder hören nun wirklich besser zu, sie respektieren meine Regeln (-was seeeeeehr wertvoll ist ;) ) und ich gehe nun regelmässig mit Jack rennen und ich fand heraus, was die Kinder wirklich gerne spielen, was für den bevorstehenden Winter super ist, da ich ein „Anti-TV-Au Pair“ bin – was die Kinder manchmal mit „That’s not fair“ und einer absoluten „not insidevoice“ ;) betonen *hihi* und ich muss manchmal schmunzeln, wenn die Kinder mich auszutricksen versuchen – denn ich kenne leider all ihre Tricks bestens ;) Wenn sie die Zahnbürste nur mit Wasser nätzen und mir stoltz erzählen: „Linda, i brushed my teeth!!!“ Jaja, das komt mir doch bekannt vor ;) (A sorry to my mum and dad ;) I was also just a child!!!)
Ich durfte diesen Monat ein Essen für die ganze Familie in Omas „Schloss“ organisieren, was ich gerne gemacht habe und mir dann nach langem bangen, herumrennen und Party-Service organisieren auch gelungen ist… - Es waren nicht nur 10 Leute eingeladen ne, viiiiiel mehr ;) uff! Geschafft!! =)
Mit den Kids habe ich diesen Monat Geburtstagspartys besucht, unendlich viele Turkeys (Truthähne) gebastelt und gezeichnet da ja diesen Monat Thanksgiving vor der Tür stand. Mensch! Ich wusste ja nicht, was mich da erwartet und war dann zuerst mal enttäuscht als mir Donna mitteilte, dass sie mit der ganzen Familie wegfahren würde und ich alleine sein werde und als sie mir die Checkliste gab, mit allem was ich für den Trip ready machen musste begann für mich ein kleiner Maraton! Schwimmwesten, Badekleider, Socken, Jeans, Röchchen, diverse Schue, diverse Haarbürsten und „Mäscheli“ , Frotiertücher, Decken, Kissen und vieles mehr – und selbstverständlich nicht nur für ein oder zwei Kinder – ne für alle!!! Und dass auch noch in einer extrem kurzen Zeit!!! Nun, ich gab mein bestes und Jack freute sich darüber. Dieser Hund tapst mir immer hinterher und wenn ich dann eben renne, dann rennt er auch – Treppe runter, Treppe hoch, durch die Küche, in den Dressingroom und zurück Treppe runter und so weiter und so fort… Ich liebe Sport ;)
Und dann kam die Überraschung! Ich durfte zu Donnas Bruder gehen – er hat mich für Thanksgiving mit Nena (Oma) und Opa eingeladen und es kamen auch noch andere Verwandte! Es war super!
Natürlich bastelten wir aber nicht nur Turkeys… Das wäre ja auch langweilig ;) Ich backte mit den Kids Schweizer Brot! – Dazu kaufte ich alle Zutaten ein und Donna war erstaunt, dass Brot auch mal anderst aussehen kann als einfach wie ein Toastbrot ;) aber sie war begeistert! Wir backten Brownies und Kekse, Schrieben dem Weihnachtsmann Briefe (Boa! Die Wunschliste der Kids! Das ist unglaublich!!!! Mir tun die Renntiere jetzt schon leid ;) ) Und wir machten einen Kinoabend in meinem Apartment, was die Kinder super fanden und gerne jeden Tag machen möchten – aber not so much TV please!!! ;)
Diesen Monat musste ich dann auch das erste mal die Schulbank drücken (hier in den USA ;) ) – das heisst, naja, es war nicht ne Schulbank, es war einfach ein Stuhl ohne Tisch und sonst was ;)
Die Schule war in Albany und ich besuchte sie für ein Wochenende zusammen mit meiner Au Pair Freundin Tina. Wir machten uns mit meinem Minivan auf den Weg nach Albany, was in New York liegt . 4-5 Stunden Fahrt lagen vor uns. Das ist ja nicht so schlimm – denkst du jetzt vielleicht!
Ne – es ist nicht schlimm, es ist ein Abenteuer;) Zuerst fuhren wir noch auf dem Highway und dann kam der Hammer! Plötzlich waren wir auf einer Strasse, mitten im Nirgendwo, keine Häuser, keine Autos, keine Mensch, kein Handyempfang UND – Achtung, jetzt kommts!!! Keine Tankstelle!!!
Nervös schaute ich immer auf unseren Zeiger, der die Tankfüllung anzeigt und so langsam wurde es auch noch dunkel! Perfekt! Es waren natürlich auch keine Laternen da, die uns den Weg etwas erleichter hätten – und das Fernlicht an meinem Auto ist nicht das, was ein Fernlicht eigentlich sein sollte…
Wir fuhren, fuhren und fuhren ab und zu mit 55 und ab und zu mit 10 Meilen pro Stunde (was Schneckentempo ist!!! Aber es gab sooooo enge Kurven!!!) und dann, nachdem wir noch auf eine Fähre mussten sagte uns die super freundliche Stimme meine GPS: „Sie haben ihren Zielort erreicht“!
„Ne haben wir nicht! Denn in diesem Haus werde ICH nicht übernachten!!!“ – Sagte ich ;)
Wir standen vor einem Haus, das aus sah als ob es schon 100 Jahre alt ist, aus Beton – kalt und kahl und dann kam ein Mann und erzählte uns – Gott sei Dank ;) – dass das nicht das richtige Haus ist. Stattdessen erwartete uns dann ein Wunderbares altes schönes und riesiges Hotel und die Schule war toll. Ich besuchte diverse Kurse, wie Fotografie, Graphik und Design und noch andere ;)
- Natürlich gibt’s auch Bilder davon…
Nun, Weihnachten naht meine Reise nach Florida und die Zeit vergeht wie im Flug. An Weihnachten wird ¼ meines Jahres vorbei sein – ich kann es nicht glauben …
Ich vermisse die Schweiz, würde gerne mal nach Solothurn gehen, der schönsten Stadt ;), möchte gerne mal meinen Hund sehen, welcher in diesem Monat ein Jahr älter geworden ist und natürlich auch all die lieben Menschen, die mir so sehr fehlen!
Alles liebe und bis bald – Ach und es hat neue Bilder ;)
Eure Linda
Samstag, 28. November 2009
Montag, 9. November 2009
Boston und co
Hier bin ich wider. =)
Dieses Wochenende war mein erstes freie Wochenende und es war das erste ohne meine neue Familie. Am Freitag machte ich mich auf den Weg nach North Andover, zu meiner Au Pair Freundin Tina. Ich freute mich riesig doch zuerst musste ich mich während 1 ½ Stunden durch das Verkehrskaos kämpfen, vier Spuren und mehr werden bei Nacht einfach unübersichtlich und gewisse Menschen nehmen einfach keine rücksicht – es war eine supermühsame fart, verbunden mit Bremsen, anfahren, hupen und Fluchen ;) oops! Das ich nur nach dieser kurzen Zeit auf Englisch fluche, das hätte ich nicht gedacht ;)
Endlich hatte ich Tinas Haus erreicht und wir gingen zusammen essen und machten einen Kino abend. Besonders wenn ich Filme schaue, merke ich doch, wie ich im Englisch besser werde, denn mitlerweilen verstehe ich praktisch alles und die lästigen Untertitel kann ich auch weglassen.
Tina lebt in einer ganz tollen und herzlichen Familie. Am Samstag morgen durfte ich ihr dabei helfen, die Kinder zu hüten. Sie schaut zu einem fünf jährigen Jungen und zu Zwillingen – Beides Mädchen und beide (ist ja logisch ;) ) zwei Jahre jung. Für mich war es spannend einmal mit anderen Kindern etwas zu machen und gleichzeitig merkte ich, wie sehr mir „meine“ Familie in Laconia doch schon ans Herz gewachsen ist… Sie fehlten mir irgendwie richtig!
Tina und ich gingen dann am Mittag nach Boston, einer wundervollen Stadt. Ein mix aus London und New York. Hochhäuser und Alte schöne Gassen waren eben so bezaubernd wie der Hafen. Mir gefällt diese Stadt sehr gut. Ich mag die schönen Marktplätze, die kleinen Gassen und all die Bäume, die alten Gebäude, den Hafen mit den Segelschiffen und die Hochhäuser, welche mich irgendwie an New York erinnerten… An diesem Tag bin ich zum ersten mal in einer alten U-Bahn gefahren und ich lernte ein Au Pair kennen, das auch aus der Schweiz kommt. Es war komisch, wiedereinmal Schweizerdeutsch zu sprechen… Denn mitlerweilen liegt mir Englisch und Deutsch besser. =)
Am Abend schauten wir wider einen Film zusammen und am Sonntag machten wir noch eine Shoppingtour in North Andover. Es war schön, wieder einmal eine ganz gute Freundin zu sehen und es tat gut wieder einmal eine richtige Stadt zu besuchen ;) Ich hatte in diesen 3 Tagen wieder unendlich viel erlebt und kennen gelernt und ich habe festgestellt, wie wichtig meine Gastfamilie für mich doch geworden ist, wie sehr ich jedes einzelne Mitlglied dieser wunderbaren und einzigartigen Familie ins Herz geschlossen habe. So war eis einfach wunderbar als am Sonntag aben plötzlich meine Apartmenttür aufging und die Kinder hereinstürmten und mich ganz doll umarmten….
Ich mag diese Arbeit immernoch sehr und kann mir gar nicht mehr vorstellen dass das irgendwann mal vorbei sein wird.
- Was natürlich nicht heisst, dass ich nicht auch sachen aus der Schweiz vermisse und das mir nicht auch unendlich viele Menschen aus der Schweiz fehlen! – Ich denke oft an euch!
Mir geht’s gut =)
Alles Liebe aus den USA
Linda
Dieses Wochenende war mein erstes freie Wochenende und es war das erste ohne meine neue Familie. Am Freitag machte ich mich auf den Weg nach North Andover, zu meiner Au Pair Freundin Tina. Ich freute mich riesig doch zuerst musste ich mich während 1 ½ Stunden durch das Verkehrskaos kämpfen, vier Spuren und mehr werden bei Nacht einfach unübersichtlich und gewisse Menschen nehmen einfach keine rücksicht – es war eine supermühsame fart, verbunden mit Bremsen, anfahren, hupen und Fluchen ;) oops! Das ich nur nach dieser kurzen Zeit auf Englisch fluche, das hätte ich nicht gedacht ;)
Endlich hatte ich Tinas Haus erreicht und wir gingen zusammen essen und machten einen Kino abend. Besonders wenn ich Filme schaue, merke ich doch, wie ich im Englisch besser werde, denn mitlerweilen verstehe ich praktisch alles und die lästigen Untertitel kann ich auch weglassen.
Tina lebt in einer ganz tollen und herzlichen Familie. Am Samstag morgen durfte ich ihr dabei helfen, die Kinder zu hüten. Sie schaut zu einem fünf jährigen Jungen und zu Zwillingen – Beides Mädchen und beide (ist ja logisch ;) ) zwei Jahre jung. Für mich war es spannend einmal mit anderen Kindern etwas zu machen und gleichzeitig merkte ich, wie sehr mir „meine“ Familie in Laconia doch schon ans Herz gewachsen ist… Sie fehlten mir irgendwie richtig!
Tina und ich gingen dann am Mittag nach Boston, einer wundervollen Stadt. Ein mix aus London und New York. Hochhäuser und Alte schöne Gassen waren eben so bezaubernd wie der Hafen. Mir gefällt diese Stadt sehr gut. Ich mag die schönen Marktplätze, die kleinen Gassen und all die Bäume, die alten Gebäude, den Hafen mit den Segelschiffen und die Hochhäuser, welche mich irgendwie an New York erinnerten… An diesem Tag bin ich zum ersten mal in einer alten U-Bahn gefahren und ich lernte ein Au Pair kennen, das auch aus der Schweiz kommt. Es war komisch, wiedereinmal Schweizerdeutsch zu sprechen… Denn mitlerweilen liegt mir Englisch und Deutsch besser. =)
Am Abend schauten wir wider einen Film zusammen und am Sonntag machten wir noch eine Shoppingtour in North Andover. Es war schön, wieder einmal eine ganz gute Freundin zu sehen und es tat gut wieder einmal eine richtige Stadt zu besuchen ;) Ich hatte in diesen 3 Tagen wieder unendlich viel erlebt und kennen gelernt und ich habe festgestellt, wie wichtig meine Gastfamilie für mich doch geworden ist, wie sehr ich jedes einzelne Mitlglied dieser wunderbaren und einzigartigen Familie ins Herz geschlossen habe. So war eis einfach wunderbar als am Sonntag aben plötzlich meine Apartmenttür aufging und die Kinder hereinstürmten und mich ganz doll umarmten….
Ich mag diese Arbeit immernoch sehr und kann mir gar nicht mehr vorstellen dass das irgendwann mal vorbei sein wird.
- Was natürlich nicht heisst, dass ich nicht auch sachen aus der Schweiz vermisse und das mir nicht auch unendlich viele Menschen aus der Schweiz fehlen! – Ich denke oft an euch!
Mir geht’s gut =)
Alles Liebe aus den USA
Linda
Halloween, Hund und Happy Birthday!!!
Gestern war es so weit! Ich durfte meinen ersten Halloween Abend hier in den USA erleben.
Doch bevor all die schön-gruslig dekorierten Häuser bestaunt werden konnten standen noch viele Arbeiten bevor. Am Vormittag gingen wir Kürbisse schnitzen, dann fuhren wir zurück nach Hause, die Kinder mussten ihre Kostüme anziehen… oder besser gesagt, ich musste sie ihnen die Kostüme anziehen ;), wer keine Maske hatte wurde geschminkt… Das waren zum Glück nur die zwei kleinen Mimi und Ava, aber wie sich herausstellten waren diese zwei genau die anspruchsvollsten. Jeder Pinseltupfer, jeder Strick jede Farbe, alles musste sitzen. Alle Accessoires mussten eingepackt werden, Laternen, und Donna bat mich, sie an unzählige Kleinigkeiten zu erinner… Es war stress pur. Ich rannte mit meinem Notizblock (Checkliste), Kugelschreiber, Leuchtstift, Lippenstift und Schminkzeug durchs ganze Haus und so ganz nebenbei versuchte ich auch noch mein Karo-Hemd, meine Cowboystiefel, den Hut anzuziehen und meine Frisur Einigermasen hinzubekomme… Dann endlich! Endlich war alles fertig und wir machten uns auf nach Concort. Wir gienen zu Onkel Dennis (Donnas Bruder). Er hat den lieben langen Tag damit verbracht sein Haus einigermassen „gruselig“ zu gestalten und es ist im nicht wirklich gelungen… denn es war nicht „einigermassen gruselig“, es war das gruseligste Haus in der ganzen Strasse. –Und die Strasse ist lang!!!
Nachdem wir unzählige Besucher erschreckt hatten und die Kinder ihre „Trick or Treat“ tour gemacht hatten gingen wir nach Hause. Ich war hundemüde und war einfach nur froh, als wir endlich zu Hause waren… doch zu Hause mussten wir dann all den Kram wieder aus dem Auto räumen ;) und die Kinder waren auch Müde, zu müde um überhaupt einschlafen zu können – so schien es mir jedenfalls… Nach etwa 5 Gutenachtgeschichten waren sie etwas ruhiger und ich machte mich auf den Weg in mein Apartment.
Uff! Es war in der letzten Woche einfach unglaublich viel geschehen. Bei mir pendelte sich wieder ein richtiger Alltag ein und seit Jack bei uns ist gehe ich wider viel mehr raus und habe riesen Freude mit dem Hund zu arbeiten.
Ja, wie ihr wohl merkt ist es wirklich so! Jack kann bleiben! Alle sind hin und weg und wir können uns ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen. Jack ist ein toller Hund mit unglaublich vielen Flausen im Kopf. Er hat bereits gelernt, wie man die Türe öffnet, er läuft mir jeden Schritt hinterher, spielt gerne und ich glaube er würde sich für’s Agility eignen! ;) Er ist unglaublich wendig, schnell und er kennt bereits einen Befehlt – ohne dass man ihn überhaupt sagt!!! Tisch! Das heisst, er springt wirklich von sich auf einen Tisch… nicht auf irgendeinen, ne, unser lieber Herr Hund stand eines Morgens als ich in die Küche ging mitten auf dem Küchentisch und schaute mich mit seinem „ Darf ich bitte ein Toast haben- Blick“ an. Ich musste mich zusammenreissen um ernst zu bleiben, denn es war einfach zu komisch ;) Das Katzen mal auf einen Tisch hüpfen, ok – das leuchtet mir ja noch ein, aber mit einem Hund auf dem Küchentisch, damit hat wohl niemand gerechnet…
Das Wetter hier ist wunderbar und so ging ich mit Jack oft an den See. (Siehe Fotos!!)
Ich mag den wunderschönen Hellblauen Himmel hier in den USA, den See, und natürlich mag ich nachwievor meine Arbeit als Au Pair. Egal was passiert, ich versuche jeden Tag zu geniessen und ich geniesse jeden Augenblick, welchen ich mit dieser Wunderbaren Familie verbringen kann… Unglaublich, nun ist schon mehr als ein Monat meines Jahres um … Und ich kann gar nicht glauben, was ich in dieser kurzen Zeit doch schon alles erleben Durfte.
Ich bin nun gespannt, was der November wohl alles bringen mag und warte ungeduldig auf den Ersten Schnee. =)
So, nun muss ich aber gehen. Die Drillinge haben heute ihre Geburtstagsparty und die müssen wir noch vorbereiten. Also nichts wie los, Notizblock schnappen und ab geht’s!
Alles liebe Linda
Doch bevor all die schön-gruslig dekorierten Häuser bestaunt werden konnten standen noch viele Arbeiten bevor. Am Vormittag gingen wir Kürbisse schnitzen, dann fuhren wir zurück nach Hause, die Kinder mussten ihre Kostüme anziehen… oder besser gesagt, ich musste sie ihnen die Kostüme anziehen ;), wer keine Maske hatte wurde geschminkt… Das waren zum Glück nur die zwei kleinen Mimi und Ava, aber wie sich herausstellten waren diese zwei genau die anspruchsvollsten. Jeder Pinseltupfer, jeder Strick jede Farbe, alles musste sitzen. Alle Accessoires mussten eingepackt werden, Laternen, und Donna bat mich, sie an unzählige Kleinigkeiten zu erinner… Es war stress pur. Ich rannte mit meinem Notizblock (Checkliste), Kugelschreiber, Leuchtstift, Lippenstift und Schminkzeug durchs ganze Haus und so ganz nebenbei versuchte ich auch noch mein Karo-Hemd, meine Cowboystiefel, den Hut anzuziehen und meine Frisur Einigermasen hinzubekomme… Dann endlich! Endlich war alles fertig und wir machten uns auf nach Concort. Wir gienen zu Onkel Dennis (Donnas Bruder). Er hat den lieben langen Tag damit verbracht sein Haus einigermassen „gruselig“ zu gestalten und es ist im nicht wirklich gelungen… denn es war nicht „einigermassen gruselig“, es war das gruseligste Haus in der ganzen Strasse. –Und die Strasse ist lang!!!
Nachdem wir unzählige Besucher erschreckt hatten und die Kinder ihre „Trick or Treat“ tour gemacht hatten gingen wir nach Hause. Ich war hundemüde und war einfach nur froh, als wir endlich zu Hause waren… doch zu Hause mussten wir dann all den Kram wieder aus dem Auto räumen ;) und die Kinder waren auch Müde, zu müde um überhaupt einschlafen zu können – so schien es mir jedenfalls… Nach etwa 5 Gutenachtgeschichten waren sie etwas ruhiger und ich machte mich auf den Weg in mein Apartment.
Uff! Es war in der letzten Woche einfach unglaublich viel geschehen. Bei mir pendelte sich wieder ein richtiger Alltag ein und seit Jack bei uns ist gehe ich wider viel mehr raus und habe riesen Freude mit dem Hund zu arbeiten.
Ja, wie ihr wohl merkt ist es wirklich so! Jack kann bleiben! Alle sind hin und weg und wir können uns ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen. Jack ist ein toller Hund mit unglaublich vielen Flausen im Kopf. Er hat bereits gelernt, wie man die Türe öffnet, er läuft mir jeden Schritt hinterher, spielt gerne und ich glaube er würde sich für’s Agility eignen! ;) Er ist unglaublich wendig, schnell und er kennt bereits einen Befehlt – ohne dass man ihn überhaupt sagt!!! Tisch! Das heisst, er springt wirklich von sich auf einen Tisch… nicht auf irgendeinen, ne, unser lieber Herr Hund stand eines Morgens als ich in die Küche ging mitten auf dem Küchentisch und schaute mich mit seinem „ Darf ich bitte ein Toast haben- Blick“ an. Ich musste mich zusammenreissen um ernst zu bleiben, denn es war einfach zu komisch ;) Das Katzen mal auf einen Tisch hüpfen, ok – das leuchtet mir ja noch ein, aber mit einem Hund auf dem Küchentisch, damit hat wohl niemand gerechnet…
Das Wetter hier ist wunderbar und so ging ich mit Jack oft an den See. (Siehe Fotos!!)
Ich mag den wunderschönen Hellblauen Himmel hier in den USA, den See, und natürlich mag ich nachwievor meine Arbeit als Au Pair. Egal was passiert, ich versuche jeden Tag zu geniessen und ich geniesse jeden Augenblick, welchen ich mit dieser Wunderbaren Familie verbringen kann… Unglaublich, nun ist schon mehr als ein Monat meines Jahres um … Und ich kann gar nicht glauben, was ich in dieser kurzen Zeit doch schon alles erleben Durfte.
Ich bin nun gespannt, was der November wohl alles bringen mag und warte ungeduldig auf den Ersten Schnee. =)
So, nun muss ich aber gehen. Die Drillinge haben heute ihre Geburtstagsparty und die müssen wir noch vorbereiten. Also nichts wie los, Notizblock schnappen und ab geht’s!
Alles liebe Linda
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