Dienstag, 13. Oktober 2009

Ein Trip in die Wildnis der USA

Hallo zusammen…

1. ES HAT NOCH NEUE BILDER ;) Bitte runterscrollen...
Ein tripp in die Wildnis =)


Viel zu schnell waren wir am letzten Freitag auf dem laaangen highway unterwegs mit unserem riesen Camper. Die Drilinge sassen friedlich auf der Couch im hinteren Teil und schauten sich einen Film an, dazwischen gequetscht sahs Donna, die Mutter und ich genoss meinen Chefsesel und die Aussicht im Teil des Campers.

So starteten wir in unser verlängertes Weekend in die Berge Vermonts. Wir waren unterwegs zu „Uncle Bobs cabine“. Ich hatte natürlich keine Ahnung, was man darunter verstehen konnte… Daher machte ich mir meine eigenen Bilder… Vielleicht ein Campingplatz, vielleicht eine kleine hütte nahe an einem kleinen Dorf? Ich hatte überhaupt keine Ahnung!

Dann endlich waren wir am Ziel und ich erfuhr auch endlich, was „Uncle Bob’s Cabine“ war. Es war ein Blockhaus! Ein kleines, schönes, heimeliges Blockhaus, welches Uncle Bob selbst gebaut hat. Aussen sah es fantastisch aus. Ein schönes dunkelbraunes Haus, umgeben von einer riesigen Terrasse, mit Feuerstelle vor dem Haus und Aussicht auf einen riesigen Berg, hinter sich das Nachbarsland Kanada befindet. Innen war es eben so schön und einfach wunderbar gemütlich =)

Ich lernte dann schon bald sämtliche Familienmitglieder kennen und war plötzlich die Nanny für über 10 Kinder ;)

Diese Weekend war gefüllt mit unendlich vielen kleinen Abenteuer, Gruselgeschichten, Motorradstunden und Ausflügen und eben so vielen wunderbaren Momenten.
Die Natur in Vermont ist gigantisch schön ;) Die Wälder sind riesig, die Berge auch, die Herbst-Farben der Bäume leuchten hier noch viel mehr (Vermont gilt als schönster Ort des Indiansummers). Die Waschbären, Adler und Deers kennen keine Scheu und manchmal hört man einen Moose (Elch) rufen… Es gibt hier viele Lakes (seeen), Flüsse und Wasserfälle.

Am Samstag besichtigten wir verschiedene Ausstellungen und Farmen und ich sah endlich mal einen schwarzen Labrador… Abends brätelten wir an der Feuerstelle Marschmelos und man konnte den schönen Sternenhimmel sehen.

Am Sonntagmorgen schneite es kurz und es war eiskalt… (Jack Wolfskin wurde definitiv nicht in den USA erfunden !!! Es war einfach „BBBBBBBBRRRRRRRRRR“ kalt!!!) Was mich aber nicht daran hinderte eine Motorradstunde zu nehmen… Nun ja, ich werde wohl beim Auto bleiben =) Eine Cousine der „Hosmer-Kids“ hatts auch versucht und landete in einem Busch ;) (nun, jetzt wissen die Amis, das auch Schweizer lauthals lachen können ;) ) Dann machten wir eine supertruper spannende Tour… Alle Kids plus Nanny Linda ;) mussten sich auf die Ladefläche des PickUps begeben und dann ging es los. Es rüttelte und schüttelte was das Zeug hält, der Wind brauste uns um die Ohren und die Kids kreisten so laut sie konnten… (Kein Wunder lassen sich die Elche nicht blicken, wenn solche Monster durch Vermont fahren!!!) Endlich, endlich hielt der Wagen und ich hatte wieder festen Boden unter den Füssen und konnte mir mein eigenes Tempo aussuchen um vorwärts zu kommen ;)

Onkel Joe nahm mich mit, zusammen mit seiner Tochter auf eine Extratour, da ich ein schönes Foto von einem Wasserfall machen wollte… So kletterten wir über Stock und stein Hänge hinauf und schlitterten sie hinab und ich hatte höllische Angst um meine Kamera!!! Doch dann kam ja der Börner ;) Am Fluss angekommen sah ich weit und breit keinen Wasserfall – ich hörte ihn nur! Ich meinte: ich wolle ein Foto machen und keine „Sprachaufnahmen“!
„Take it easy!“ –meinte Joe, was ja typisch ami-mässig ist! ;) Nun kam der höhe Punkt… Onkel Joe hielt sich an einer Felswand fest, hangelte sich ans andere ende, bis er wieder Boden unter den Füssen hatte… Ich schluckte lehr und dachte: Ne! Das ist ein Scherz oder? „Swissgirl! Come one!!!“ hörte ich und dachte: NIE MALS!!!
Aber eben… Ich versuchte mich über diese Lücke zu hangeln, dachte: „schau einfach nicht runter“ -Machte es aber trotzdem und ich sah unter mir das eiskalte Wasser von diesem Fluss und hatte angst! Nicht um mich, nicht um meine neue Mütze, nicht um meine schönen neuen Boots oder um den weissen superteuren Faserpeltz… ich hatte angst um meine Kamera, welche in dem schönen rosa Etui nur darauf wartete ausgepackt zu werden und zu arbeiten ;) Dann hatte ich’s geschafft und wir kamen näher… und ich konnte ein Foto machen, hatte mir das ganze aber anders vorgestellt…

Als wir zurück am Treffpunkt waren um wieder ins PickUp einzusteigen mussten wir feststellen, dass das pickUp nirgends mehr war, dass kein Mensch hier war und dass mein Mobiltelefon von den USA keinen Akku mehr hatte und das SchweizerHandy keinen Empfang…

Die hatten uns vergessen!!!

Joe’s Mädchen fing an zu weinen, ich hielt das ganze für einen Scherz und ehr schaute drein, als hätte er sein Leben lang nur Regen gesehen. Ich meinte, dass sei ja nicht so schlimm, er solle nicht so schauen… Er antwortete mir, dass er nicht einen solchen blick mache, weil er jetzt warten müsse, er befürchte wir – und somit auch er, müssten den Weg zurück laufen… (Was für gewisse Menschen hier wohl etwas sehr schlimmes ist!!!) ;)

Nach 45 Minuten holte man uns dann ab und als wir bei „Uncle Bob’s Cabine“ ankamen packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Heimweg…
Das war ein wunderbares Weekend in Vermont =)

Ich bin gespannt was mich noch erwartet ;)

Ganz liebe grüsse aus den USA, dem Land mit den 52 Sternen =)
Linda

1 Kommentare:

  1. Hello Linda

    whitch of the two on the Pic is you

    a intersted reader of your weekly column

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